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Aktuelles aus unserem Bezirk

Am 13.05.2022 fand abermals eine Besichtigung des MegaHub Lehrte statt. Siebzehn Teilnehmer verschiedener Fachrichtungen des VDEI Bezirk Hannover trafen sich um 12:30 Uhr bei freundlichem Wetter mit etwas Sonnenschein und reichlich Wind am Terminalgebäude des Umschlagbahnhofes.

Dort wurden die Teilnehmer von Frau Buchholz (DB Netz) begrüßt. Zu Beginn der Führung erfolgten ausführliche Erklärungen zur Technik des MegaHub, zur Planung und zum Ablauf der Bauphasen anhand von Bildern und Plänen.


Theorie in der Praxis
Quelle: Helmut Kolwig

Der MegaHub wurde auf der Fläche des ehemaligen Rangierbahnhof Lehrte erstellt, der in den 1960 Jahren bereits stillgelegt und danach nur noch als Abstellanlage, vorwiegend für Güterwagen, genutzt wurde. Die neue Anlage ist als Umschlaganlage für den Güterverkehr mit Umschlag Schiene – Schiene und Straße – Schiene konzipiert. Ihre Gesamtfläche beträgt 120.000 qm. Der gesamte Umschlagbereich ist vollständig abgedichtet. Bei Transportschäden an Behältern mit umweltschädlichen Flüssigkeiten ist damit ein Eindringen ins Erdreich nicht möglich. Nach den ausführlichen Erklärungen führte der Weg der Teilnehmer auf der Nordseite der Anlage an den Portalkränen, den Leuchten mit 35 m hohen Lichtpunkten und an den Rückhaltebecken für das Oberflächenwasser zur Batteriewechselstation.

In diesem Gebäude werden die Batterien für die Elektrofahrzeuge, welche den automatisierten Längstransport der Container ausführen, geladen und automatisiert gewechselt. Zurück ging es auf der Südseite zwischen der Kranfahrbahn und den abgestellten Containern auf der Abstellspur zum Terminalgebäude.


Rückweg über die südliche Abstellspur
Quelle: Hartmut Granz

In diesem befindet sich der Cockpitarbeitsplatz, den Herr Breitenbach von der Betreiberfirma DUSS erläuterte. Nach weiteren Erläuterungen zu den Umschlagabläufen beantwortete er alle Fragen der Teilnehmer.


Markus Breitenbach erläutert den Cockpitarbeitsplatz
Quelle: Hartmut Granz

Zum Abschluss der Exkursion wurde ein Video gezeigt, das einen Überblick über den Betrieb des MegaHub vermittelte. Eine ausführliche Beschreibung des Betriebs und die technischen Details der Anlage sind im Fachartikel des EI 10/21 nachzulesen.
Die Besichtigung hat allen Teilnehmern einen sehr guten Eindruck über eine moderne, innovative und zukunftweisende Umschlaganlage gegeben, die der Steigerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene dient.

Besonderen Dank gilt es noch Silke Buchholz zu sagen, die diese sehr interessante Führung organisiert und engagiert mit ihrem Fach- und Detailwissen bereichert hat.

Unsere Bezirksvorsitzende Silke Buchholz hieß alle Anwesenden zum Bezirkstag herzlich willkommen. Nach der Begrüßung erhoben sich alle Anwesende und gedachten der Verstorbenen seit dem letzten Bezirkstag 2021.
Es folgte die Ehrung für langjährige Mitgliedschaften. Aus dem Kreis der Anwesenden wurden zwei Mitglieder geehrt.


Anwesende Jubilare v.l.n.r.: Ani Simonyan (Bezirksschriftführerin), Friedhelm Meyer (40 Jahre), Manfred Hildner (25 Jahre), Christoph Mahler (Beisitzer für Jungingenieure)
Quelle: VDEI Hannover

Die Bezirksvorsitzende Silke Buchholz gab den Bericht des Vorsitzenden wieder. Sie berichtet über die Arbeit des Bezirksvorstandes und die durchgeführten Vorstandssitzungen, die stattgefundenen Aktivitäten im Bezirk Hannover und gab einen Ausblick ins kommende Jahr. Weiterhin wurde die Arbeit des Hauptverbandes in Jahr 2022 erläutert.

Michael Schmidt stellte die Kassenberichte der Kalenderjahre 2021 und 2022 vor. Der Kassenprüfer Roland Meintke berichtet über die für 2021 durchgeführte Kassenprüfung, die er zusammen mit Richard Bohne und dem Schatzmeister Michael Schmidt getätigt hat. Geprüft wurden alle Girokonten und Festgeldkonten.

Stichprobenartig wurden die Belege bezüglich der Einnahmen und Ausgaben geprüft und „für in Ordnung“ befunden. Als Prüfergebnis wird festgestellt, dass die Kasse ordnungsgemäß geführt wurde. Es gab keine Beanstandungen. Er dankt dem Schatzmeister für die geleistete Arbeit, besonders für die transparente Kassenführung.

Herr Meckeler beantragt die Entlastung des Vorstandes für 2021. Diese wird einstimmig angenommen.
Danach folgten Wahlen des Bezirksvorstandes.
Unser Bezirksvorstand besteht seit der Wahl am 22.04. aus den folgenden Mitgliedern:

  • Vorsitzende Silke Buchholz
  • Vorsitzender Andreas Schröppel
  • Schriftführerin Ani Simonyan
  • Schriftführer Frederic Swarofsky
  • Schatzmeister Michael Schmidt
  • Schatzmeisterin Freya Sieger
  • Beisitzer für Ruheständler Dietmar Lücking und
  • Beisitzer für Jungingenieure Christoph Mahler.

Unser Bezirk kann aufgrund der Mitgliederanzahl, fünf Delegierte zum Bundeskongress entsenden. Folgende Mitglieder wurden mehrheitlich gewählt und sind damit Delegierte zum Bundeskongress: Daniel Reinecke, Jens Heeren, Veronika Solbach, Armin Skierlo und Ralf Peix.


Bezirksvorsitzende Silke Buchholz stellt die Anträge vor.
Quelle: VDEI

Nach den Wahlen wurden eingegangene Anträge an den Bezirkstag behandelt. Diese beinhalteten unter anderem den Antrag für die Kampagne „Mitglieder gewinnen Mitglieder“.
Es folgten Ausführungen zum geplanten Bundeskongress am 11./12.11.2022 und die geplanten Aktivitäten im kommenden Jahr.
Zum Schluss wurde es gemütlich. Beim leckeren Essen und kühlen Getränken, wurden über Neuigkeiten, Persönliches und Erinnerungen in kleineren Gruppen gesprochen.

 

Am 24. März wurde unser Mitglied, Prof. Dr.-Ing. Martin Betzler zum neuen Präsidenten der Ingenieurkammer (IK) Niedersachsen gewählt.


Prof. Dr.-Ing- Martin Betzler
Quelle: privat

Der Bezirksvorstand gratuliert ihm zur Wahl recht herzlich und wünscht ihm viel Erfolg im neuen Amt!

Prof. Dr.-Ing. Martin Betzler ist seit 1989 Mitglied im VDEI, seit April 2021 im Bezirk Hannover. Er ist an der Hochschule in Buxtehude als Professor für das Entwerfen von Tragwerken, Baustatik, Baukonstruktion und Bauphysik tätig und verantwortet die Fachbereichsleitung Bauwesen an der hochschule21.

 Am 04. April fand unser erster diesjähriger digitaler Fachvortrag zum Thema „Elektromobilität Schiene“ im Online-Format statt. Streckenelektrifizierung, Batterietriebzüge und Wasserstoff-Batterie-Triebzüge sind die umweltfreundlichen Optionen für den zukünftigen Schienenpersonennahverkehr. Wie ist der aktuelle Stand? Welche energieoptimierten technischen Lösungen gibt es bzw. sind in der Entwicklung und welche Möglichkeiten gibt es für die bestehende Dieseltriebzugflotte?

55 Mitglieder und Gäste hatten die Einladung des VDEI Bezirks Hannover angenommen und sich per Link in den Vortrag eingewählt.
Nach der Begrüßung durch die Bezirksvorsitzende Frau Silke Buchholz stellte unser Referent, Herr Prof. Dr. Marco Brey, Professor für spurgeführte Verkehrssysteme am Institut für Verkehrsmanagement der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften kurz sich und die Hochschule sowie das Studienangebot in Salzgitter vor.
Danach folgte ein sehr spannender 1,5-stündiger Vortrag, der die vorgenannten Fragestellungen aufgriff und detailliert beantwortete.

Es bleibt festzuhalten:
Rund 30 Milliarden Euro müssten in die Infrastruktur für eine Vollelektrifizierung des deutschen Eisenbahnnetzes investiert werden, gerechnet ohne die benötigten Fahrzeuge für den Ersatz der Dieseltriebfahrzeuge, weshalb man sich vorerst weiter für eine Teilelektrifizierung des deutschen Streckennetzes ausgesprochen hat.
Unter all den möglichen Antriebsarten stellen die Elektrotriebzüge mit Batterieausrüstung (BEMU) die Vorzugsvariante für den zukünftigen SPNV auf nicht vollständig elektrifizierten Strecken aufgrund ihres Wirkungsgrades unter Berücksichtigung der Energievorkette dar. Ferner können bestimmte BEMU Fahrzeuge auch bei einem geplanten späteren Ausbau des Oberleitungsnetzes weiter eingesetzt oder zum reinen EMU rückgerüstet werden.
Für längere nicht oder nur zu einem sehr geringen Anteil elektrifizierte Strecken mit niedrigem Takt sind Wasserstoff-Batterie-Triebzüge (HMU) die klimafreundliche Alternative zur bisherigen Dieseltraktion.

Um den optimalen Fahrzeugtyp für eine nicht elektrifizierte oder teilelektrifizierte Strecke zu ermitteln, ist eine strecken- bzw. netzspezifische Nutzwertanalyse hinsichtlich der technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Aspekte unerlässlich.
Wesentlich für den Einsatz von Wasserstoff-Batterietriebzügen ist ein vorausschauendes Energiemanagement, welches Parameter wie aktuelle Position, aktueller Beladungszustand, Batterieladezustand, zu erwartende Gesamtleistungsanforderung und fahrdynamische Widerstände,  aktuelle Phase des Fahrspiels usw. berücksichtigt. Dies wurde an einen exemplarischen Beispiel der Strecke Frankfurt-Höchst nach Königstein anschaulich erläutert. Neben dem sparsamen Einsatz von Wasserstoff kann so die Lebensdauer von Brennstoffzelle und Batteriesystem deutlich verlängert werden.                  

Nach dem Vortrag wurden Fragen der Teilnehmer beantwortet. Auf der Ostfalia-Hochschulwebseite wird demnächst ein Link zum Vortrag von Prof. Brey eingestellt werden.

Dieser ist dann zu finden unter: https://www.ostfalia.de/cms/de/ifvm/aktuelles/

 Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Dr. Brey für diesen fulminanten Vortrag! 

 

102 Mitglieder unseres Bezirkes haben an der bezirksinternen Umfrage teilgenommen. Das sind ca. 25 %.
Davon waren 27 Mitglieder bis 50 Jahre jung, 35 Mitglieder im Alter von 51 bis 65 Jahre und 40 Mitglieder im Alter von über 65 Jahre.
Von den Teilnehmern waren 64 Arbeitstätige und 38 Ruheständler. Wünschenswert wäre zudem die Teilnahme von studentischen Mitgliedern gewesen.

 Im Folgenden möchten wir einige interessante Befragungsergebnisse zur Einsicht geben:

  1. Zufriedenheit, mit Angeboten, beim Arbeitgeber an Fortbildungen teilzunehmen
    - 70 % sehr / eher zufrieden
    - 30 % eher / sehr unzufrieden 
  1. Zufriedenheit, mit Möglichkeiten zur eigenen Aktivität im Verband
    - 84 % sehr / eher zufrieden
    - 16 % eher / sehr unzufrieden   
    Anmerkung: Jeder Bezirk sowie auch der Verband mit seinen verschiedenen fachlichen Gremien bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen. Der Verband lebt vom Engagement der Mitglieder. Mitglieder, die sich engagieren möchten, sind immer willkommen und aufgerufen neue Ideen einzubringen und die Verbandsarbeit aktiv mitzugestalten.
  1. Zufriedenheit mit Angeboten des VDEI
    - 80 % sehr / eher zufrieden
    - 20 % eher / sehr unzufrieden 
  2. VDEI bietet gutes Netzwerk für berufliche Tätigkeit
    - 65 % ja / eher ja
    - 35 % nein / eher nein    
    Anmerkung: Seit letztem Jahr bieten wir zwei feste Termine im Jahr an, an denen das persönliche Netzwerk erweitert oder vertieft werden kann. Dazu führen wir zum einen unseren jährlich stattfindenden Bezirkstag (oder die Bezirksversammlung) in einem Lokal mit anschließendem Essen und gemütlichem Beisammensein durch. Zum anderen möchten wir mit einem Biergartentreff vor den Sommerferien ebenfalls das persönliche Kennenlernen und den persönlichen Austausch fördern. Nutzen Sie diese Angebote zur Intensivierung der beruflichen und persönlichen Netzwerke.

Eine Frage aus dem Feld Bemerkungen möchten wir explizit beantworten, da uns diese öfter gestellt wird:
„Warum heißt der Verband „Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure“, wenn die heutigen Studenten Bachelor oder Master sind?“

1868 fand das 1. Treffen von Bahnmeistern statt. Der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure wurde aus diesem 1949 gegründet. Die Titel Ingenieur (FH), Diplomingenieur, Bachelor oder Master sind Studienabschlüsse bzw. Graduierungen. Der Eisenbahn-Ingenieur, wie er in unserem Verband zu verstehen ist, ist eine Berufsbezeichnung. 
Voraussetzung für eine ordentliche Einzelmitgliedschaft ist ein Studium mit überwiegend naturwissenschaftlichen Inhalten.
Jede und jeder interessierte Einzelne kann jedoch als Fördermitglied in den VDEI eintreten. Fördermitglieder können keine Ämter im Verband begleiten, nutzen aber alle anderen Vorteile des Verbandes. 

Wir bedanken uns bei allen, die an der Umfrage teilgenommen haben!

Das Ergebnis besagt, dass 80% der Teilnehmer eher bis sehr zufrieden mit den Angeboten des VDEI sind. 65% der Teilnehmer gaben an, dass der VDEI ein gutes Netzwerk für die berufliche Tätigkeit ist. Dieses recht positive Ergebnis freut uns und bestätigt uns in unserer Verbandsarbeit. Die Zufriedenheit zur Möglichkeit der eigenen Aktivität im Verband schnitt erfreulicherweise mit 85%iger Zufriedenheit ab.
Mit den Angeboten beim Arbeitgeber an Fortbildungen teilzunehmen, waren 70 % sehr / eher zufrieden.

Wir möchten das Ergebnis der Umfrage nutzen und alle Bezirksmitglieder, deren Zufriedenheit nicht so groß ist, auf die Möglichkeit hinzuweisen, das Gespräch mit uns zu suchen. Für Wünsche, Anregungen und Fragen zur Verbandsmitarbeit steht Ihnen der Vorstand gern zur Verfügung. Bitte senden Sie dazu an unsere E-Mail-Adresse  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Mail mit Ihrem Anliegen und Ihrer Telefonnummer. Wir rufen Sie kurzfristig an.

Abschließend möchten wir auch sagen, dass wir uns über konstruktive Kritiken und Lob zu unserer Bezirksarbeit gefreut haben. Vielen Dank dafür!