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VERBAND DEUTSCHER EISENBAHN-INGENIEURE E.V.

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Service

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Verkehrswende ohne (Verkehrs-)Ingenieure?

Zur Zukunft der universitären Ingenieursausbildung mit und für den Bahnsektor

9. April 2024, 18 bis 21 Uhr bei der Deutschen Bahn AG, Potsdamer Platz

mit u.a. Prof. Corinna Salander, Leiterin der Eisenbahnabteilung im BMDV, Sarah Stark vom Verband der Bahnindustrie und  Prof. Thomas Siefer, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und-betrieb an der TU Braunschweig

Der Klimawandel geht mit einer grundlegenden Veränderung der Mobilität einher. Die Schiene spielt dabei – das ist in allen demokratischen Parteien Konsens – eine entscheidende Rolle. Sie ist energieeffizient und weist bereits heute einen hohen Elektrifizierungsgrad auf, den andere Verkehrsträger erst mühsam erreichen müssen. Der politische Konsens beinhaltet auch ambitionierte Ziele: Die vollständige Digitalisierung des Schienennetzes bis 2040, den Neu- und Ausbau mit Investitionen von insgesamt über 100 Milliarden Euro, den Ausbau des Hochleistungsnetzes auf 9.000 km sowie die Elektrifizierung von circa 5.000 km. Diese Umsetzung braucht gut qualifiziertes Personal, an dem es jedoch bereits heute fehlt: Allein DB InfraGo muss zur Umsetzung der politischen Ziele in den nächsten 10 Jahren mehr als 15.000 Mitarbeitende einstellen. Zusätzlich ist herauszustellen, dass auch die Forschung noch vor großen Aufgaben steht. Automatisiertes Fahren, neue Formen eines klimaneutralen Oberbaus und flexible Fahrzeuge sind nur einige Beispiele für Bereiche, in denen signifikante Fortschritte benötigt werden, um die oben genannten Ziele zu erreichen. 

Aktuell gibt es in Deutschland an insgesamt 15 Universitäts- und Fachhochschul-Standorten 34 Eisenbahnprofessuren. Diese bilden das Rückgrat der Ausbildung neuer Ingenieure in diesem Bereich. Allerdings konnten in den letzten Jahren zahlreiche Professuren, wenn überhaupt, nur nach großem Engagement der gesamten Bahnbranche und Politik erhalten werden - bahn-nahe Professuren scheinen für Universitäten aktuell wenig attraktiv zu sein, häufig wurde die Einstellung oder zumindest Umwidmung der Stellen gewünscht. Dies ist ein klarer Widerspruch zu den Ergebnissen der Beschleunigungskommission Schiene. Dort wurde ein Zuwachs der Professuren als Basis für die Ingenieursausbildung und Forschung als klares Ziel von Branche, Ministerium und Bundestag festgehalten.

9. April 2024, 18 bis 21 Uhr bei der Deutschen Bahn AG, Potsdamer Platz

Programm

  • Impulsreferate
    • Prof. Corinna Salander, Leiterin der Eisenbahnabteilung im BMDV
  • Paneldiskussion zur Frage Wie wird zukünftig sichergestellt, dass es gute Forschung und Lehre zu Bahnthemen an zahlreichen Hochschulen in Deutschland gibt – damit die politischen und gesellschaftlichen Ziele bei der Schiene und damit perspektivisch die Eindämmung des Klimawandels erreicht werden können? mit u.a. 
    • Sarah Stark vom Verband der Bahnindustrie
    • Prof. Thomas Siefer, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und-betrieb an der TU Braunschweig
    • Thorben Rang, Studierender des Verkehrswesens an der TU Braunschweig
    • weitere Teilnehmer in Abstimmung
  • Austausch bei Snacks und Getränken

Anmeldung

ab Anfang März, die Plätze sind begrenzt 

Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Birgit Milius (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.), Präsidentin des VDEI

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